Video komprimieren
Video verkleinern ohne sichtbaren Unterschied – und ohne dass die Datei je Ihr Gerät verlässt, auch bei mehreren hundert MB.
Über dieses Tool
Ein 4K-Video vom Handy wiegt schnell mehr, als das Postfach des Empfängers annimmt, und die Online-Dienste, die es leichter machen wollen, verlangen alle zuerst einen Upload – also das Anvertrauen eines Familienvideos, einer gefilmten Besprechung oder eines Beweisstücks an einen fremden Server. Hier verlässt nichts diesen Tab. Legen Sie die Datei ab: Das erste Bild erscheint als Vorschau, die aktuelle Größe steht groß daneben, und drei Qualitätsstufen geben Ihnen sofort eine Schätzung des Ergebnisses. Sie sehen die angekündigte Ersparnis, bevor Sie irgendetwas starten, und entscheiden mit offenen Karten zwischen „Am leichtesten“ (Auflösung auf 1280 Pixel Breite gebracht), „Ausgewogen“ und „Hohe Qualität“.
Das Komprimieren ist die einzige wirklich langwierige Verarbeitung dieser Kategorie, und wir sagen es lieber offen, statt es hinter einem drehenden Rad zu verstecken. Der Prozentsatz ist echt: Er wird an der exakten Position der Engine in Ihrem Video abgelesen, nicht simuliert. Sie sehen die Restzeit, die bereits verarbeiteten Bytes, und Sie dürfen den Tab wechseln, während gerechnet wird. Kodiert wird in H.264 im MP4-Container – das, was jedes Handy, jeder Fernseher und jeder Player abspielt – mit einer AAC-Tonspur und dem Index am Dateianfang, damit die Wiedergabe startet, ohne den vollständigen Download abzuwarten. Ab 500 MB warnt ein ehrlicher Hinweis: Ein Browser hat nicht den Speicher eines Desktop-Programms.
Häufige Fragen
Wie stark wird das Video kleiner?
Meistens um 50 bis 80 Prozent, aber das hängt ganz vom Inhalt ab. Ein sehr statisches Video – ein gefilmter Vortrag, ein geteilter Bildschirm – lässt sich enorm komprimieren; eine Einstellung mit viel Bewegung, Bildrauschen oder Laub wehrt sich hartnäckig. Die vor dem Start angezeigte Schätzung beruht auf Auflösung, Dauer und gewählter Stufe. Sie trägt ein „≈“, weil sie eine Schätzung ist und kein Versprechen.
Sinkt die sichtbare Qualität?
In den Stufen „Ausgewogen“ und „Hohe Qualität“ bleibt die ursprüngliche Auflösung erhalten, und der Verlust ist am Bildschirm kaum auszumachen: Genau darauf beruht H.264, das vor allem wegwirft, was das Auge ohnehin nicht wahrnimmt. Die Stufe „Am leichtesten“ bringt die Breite zusätzlich auf 1280 Pixel – auf Handy und Notebook weiterhin scharf, auf einem großen Fernseher aber sichtbar.
Wird mein Video irgendwohin hochgeladen?
Nein. Gerechnet wird von einer ffmpeg-Engine, die als WebAssembly in Ihrem Tab läuft: Die Datei wird gelesen, komprimiert und heruntergeladen, ohne Ihr Gerät je zu verlassen. Aus dem Netz kommt einmalig nur die Engine selbst (rund 30 MB), danach liegt sie im Cache. Genau deshalb dauert es länger als bei einem Serverdienst – Sie bezahlen die Vertraulichkeit mit Rechenzeit statt mit Ihren Daten.
Welche maximale Dateigröße ist möglich?
Bis 500 MB läuft die Verarbeitung normal. Zwischen 500 MB und 1,5 GB erscheint eine Warnung: Es ist möglich, aber langwierig und abhängig vom freien Arbeitsspeicher. Über 1,5 GB lehnt das Werkzeug ab, weil es scheitern würde – schneiden Sie das Video dann besser zuerst mit „Video schneiden“ in Stücke. Zur Dauer: Rechnen Sie bei 1080p mit einem Vielfachen der Videolänge, die Engine arbeitet einsträngig.
Ist das wirklich kostenlos und ohne Anmeldung?
Ja: Das Tool ist kostenlos, ohne Konto und ohne Nutzungslimit. Die Verarbeitung läuft lokal in Ihrem Browser – Ihre Daten verlassen niemals Ihr Gerät.